Bärnsdorf

Hat man Volkersdorf Richtung Norden verlassen, gelangt man vorbei an Feldern und Weiden entlang der Promnitz, die von Pappeln und alten, knorrigen Bäumen gesäumt ist, nach Bärnsdorf.

Mit seinem markanten Kirchturm grüßt die Bärnsdorfer Kirche schon von weitem. Sie steht auf einem kleinen Hügel und ist ein gutes Beispiel einer neugotischen größeren Dorfkirche.

Bärnsdorf ist ein typisches Waldhufendorf an beiden hochwasserfreien Ufern der Promnitz. In der Talaue der Promnitz liegen mehrere Teiche. Der Wasserspiegel des oberen wird durch eine Mauer wesentlich höher gehalten, als der des unteren. Erst durch diesen Stau war es möglich, die ehemals neben dem Gasthof liegende Mahlmühle zu betreiben. Gasthof, ehemalige Mühle und Fabrik bilden den Ortsmittelpunkt von Bärnsdorf.

Bärnsdorf

Bärnsdorf liegt am Großteich und somit unmittelbar am Moritzburger Teichgebiet. Die Karpfenzucht wird auch heute noch erfolgreich durch die Teichpächter betrieben.

Bärnsdorf hat einen Haltepunkt der Schmalspurbahn. Sie ist auch für den Schülerverkehr in das Gymnasium nach Radebeul nicht weg zu denken. Das Gleis der Traditionsbahn Radebeul-Radeburg schlängelt sich von Cunnertswalde kommend durch den Ort und kreuzt hinter dem Bahnübergang Hauptstraße erstmals die Promnitz. Nach einem schweren Unwetter im Juli 1958 wurde der Stahlüberbau durch eine Behelfsbrücke ersetzt, die bis zum endgültigen Neubau 1984 (!) nur mit 10 km/h befahrbar war. Fast schnurgerade verläuft die Strecke durch Wiesen und Felder bis nach Berbisdorf.